Was ist ein Freddo Espresso und welche Kaffeebohnen passen?

Von FREDDO ·

Was ist ein Freddo Espresso?

Ein Freddo Espresso ist ein griechischer Eiskaffee aus einem doppelten Espresso, der mit Eiswürfeln aufgeschlagen und auf frisches Eis gegossen wird. Für ein Glas ziehst du 60 ml Espresso aus 18 g frisch gemahlenem Kaffee und schlägst ihn mit 3 bis 4 Eiswürfeln 10 Sekunden lang auf. In diesen Sekunden kühlt der Espresso ab, und aus seiner Crema entsteht eine dichte, helle Schaumschicht. Danach gießt du alles in ein hohes Glas mit frischen Eiswürfeln. Das Ergebnis ist ein kräftiger, kalter Kaffee mit cremiger Haube, ganz ohne Milch. Wer Milch möchte, bestellt einen Freddo Cappuccino, also einen Freddo Espresso mit einer Haube aus kaltem Milchschaum. Weil nur Espresso und Eis im Glas sind, schmeckt man jede Schwäche des Kaffees sofort. Deshalb kommt es beim Freddo so sehr auf die Bohne an, die du wählst.

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Woher kommt der Freddo Espresso?

Der Freddo Espresso stammt aus Griechenland. Sein Vorbild ist der Frappé, der 1957 in Thessaloniki entstand: Instantkaffee, mit kaltem Wasser zu dichtem Schaum geschüttelt. Als Espresso in die griechischen Cafés kam, übertrug man dieses Schütteln auf frisch gezogenen Espresso. Die verbreitetste Darstellung schreibt den Freddo Espresso Yiannis Iosifides zu, dem Gründer des Kaffeehändlers Kafea Terra, der 1988 illy nach Griechenland brachte. Der kalte Espresso sollte im heißen griechischen Sommer den sinkenden Absatz von heißem Espresso auffangen und dem Frappé Konkurrenz machen. Heute ist er dort der Standard: Nach einer Schätzung von Coffee Island, einer der größten griechischen Kaffeeketten, entfallen auf Freddo Espresso und Freddo Cappuccino 70 bis 80 Prozent aller kalten Kaffeegetränke in Griechenland. Bestellt wird nach Süße: sketos ohne Zucker, metrios mit etwa ein bis zwei Teelöffeln, glykos mit mehr.

Quellen: To Vima, 11.05.2026; Wikipedia: Frappé coffee.

Freddo, Fredo oder φρέντο: Welche Schreibweise stimmt?

Alle drei Schreibweisen meinen dasselbe Getränk: Freddo ist die übliche Schreibweise auf griechischen Speisekarten in lateinischen Buchstaben, φρέντο die griechische und Fredo eine vereinfachte Form, die viele deutsche Ratgeber nutzen. Das Wort freddo bedeutet kalt. Ob du nach Kaffee Fredo, Fredo Espresso oder Freddo Kaffee suchst, du landest also beim selben Rezept. Im griechischen Café sagt man meist einfach „einen Freddo“ und meint damit den Freddo Espresso ohne Milch. Dazu nennst du die Süße: sketo heißt ohne Zucker, metrio mittelsüß und glyko süß. Auf Griechisch schreibt man φρέντο εσπρέσο und φρέντο καπουτσίνο. Für die Zubereitung spielt die Schreibweise keine Rolle, für die Suche aber schon, weil viele Rezepte nur unter einer der Formen stehen. Auf dieser Seite findest du alle Formen an einem Ort, mit denselben Mengen, Zeiten und Schritten.

Was bedeutet Caffè freddo?

Caffè freddo ist italienisch und heißt kalter Kaffee, freddo bedeutet kalt. In Italien nennt man so allgemein gekühlten Kaffee, in Griechenland meint man mit einem Freddo den Freddo Espresso oder den Freddo Cappuccino: frisch gezogenen Espresso, mit Eis aufgeschlagen und auf Eis serviert.

Freddo Espresso, Freddo Cappuccino und Frappé im Vergleich

Freddo Espresso und Freddo Cappuccino basieren auf frisch gezogenem Espresso, ein Frappé dagegen auf Instantkaffee. Das ist der wichtigste Unterschied, und er erklärt den Geschmack: Ein Freddo schmeckt nach Espresso, ein Frappé nach löslichem Kaffee, meist süß und mit viel Schaum. Beim Freddo Espresso schlägst du den doppelten Espresso mit Eis auf, der Schaum entsteht aus der Crema. Der Freddo Cappuccino ist derselbe Freddo Espresso mit einer Haube aus kaltem Milchschaum, für die du 100 ml kalte Milch aufschlägst. Für einen Frappé schlägst du Instantkaffee mit etwas Wasser und Zucker zu Schaum und füllst mit Eis, kaltem Wasser und nach Wunsch Milch auf. Für einen Freddo brauchst du deshalb eine Espressomaschine oder einen Vollautomaten und Bohnen, für einen Frappé nur Pulver und einen Mixer oder Shaker. Die Tabelle zeigt die Unterschiede auf einen Blick.

Merkmal Freddo Espresso Freddo Cappuccino Frappé
Kaffee doppelter Espresso, 60 ml doppelter Espresso, 60 ml Instantkaffee
Kaffeemenge 18 g frisch gemahlen 18 g frisch gemahlen Pulver nach Packungsangabe
Milch keine 100 ml kalte Milch als Schaum nach Wunsch
Schaum aus der Espresso-Crema Crema und Milchschaum aus dem Instantkaffee
Zubereitung 10 Sekunden mit 3 bis 4 Eiswürfeln aufschlagen wie Freddo Espresso, dazu kalter Milchschaum Pulver, Wasser und Zucker aufschlagen, dann auffüllen
Zeit 2 Minuten 3 Minuten je nach Rezept
Ganze Bohnen nötig ja ja nein

Welche Kaffeebohnen passen zu Freddo Espresso?

Für Freddo Espresso passen ganze Kaffeebohnen mit einer Röstung für Espresso, die du direkt vor dem Brühen frisch mahlst. Der Grund ist das Eis: Beim Aufschlagen und im Glas schmilzt ein Teil davon und verdünnt den Kaffee, also muss der Espresso kräftig genug sein, um durch Eis und Wasser hindurch zu schmecken. Ebenso wichtig ist die Crema. Sie ist der Rohstoff für den Schaum, denn beim Aufschlagen mit Eis wird aus ihr die dichte Haube, die oben im Glas schwimmt. Eine dünne oder schnell zerfallende Crema ergibt einen flachen Freddo. Ganze Bohnen sind dabei die bessere Wahl als Pulver, weil gemahlener Kaffee seine Aromen viel schneller verliert und dann weniger Crema bildet. Espressobohnen sind übrigens keine eigene Sorte: Es sind Kaffeebohnen, die für die Zubereitung unter Druck geröstet werden, meist etwas dunkler als Bohnen für Filterkaffee.

FREDDO Espresso gibt es nur als ganze Bohnen, im 1-kg-Beutel mit Aromaventil, für Siebträger, Vollautomat und Mokkakanne.

Welche Kaffeemischung eignet sich für Espresso?

Für Espresso eignen sich Röstungen für Espresso, entweder reine Arabica oder Arabica mit Robusta. Arabica bringt Aroma und feine Säure, Robusta mehr Körper, mehr Crema und mehr Koffein. Für Freddo Espresso zählt vor allem eine kräftige, stabile Crema, denn aus ihr wird beim Aufschlagen der Schaum.

Wie viel Gramm Kaffee und wie viel Milliliter braucht ein Glas?

Ein Glas Freddo Espresso braucht 18 g frisch gemahlenen Kaffee für einen doppelten Espresso von 60 ml. Dazu kommen 3 bis 4 Eiswürfel zum Aufschlagen und frische Eiswürfel für das Glas. Für den Freddo Cappuccino kommen 100 ml kalte Milch hinzu, die du zu dichtem Schaum aufschlägst. Diese Mengen sind die Grundlage aller Rezepte auf dieser Seite. Auch die heißen Klassiker arbeiten mit denselben 18 g: Cappuccino mit 120 ml Milch, auf etwa 60 °C aufgeschäumt, und Americano mit 120 bis 150 ml heißem Wasser. Für einen einfachen Espresso reichen 7 bis 9 g, die in 25 bis 30 Sekunden etwa 30 ml ergeben. Der Latte macchiato kommt mit 9 g Kaffee und 200 ml Milch aus. Eine Küchenwaage hilft am Anfang, weil ein Messlöffel je nach Mahlgrad unterschiedlich viel fasst. Die Tabelle fasst alles je Glas zusammen.

Getränk Kaffee Espresso oder Wasser Milch
Freddo Espresso 18 g doppelter Espresso, 60 ml keine
Freddo Cappuccino 18 g doppelter Espresso, 60 ml 100 ml kalt
Espresso 7 bis 9 g etwa 30 ml keine
Cappuccino 18 g doppelter Espresso 120 ml, etwa 60 °C
Americano 18 g doppelter Espresso, 120 bis 150 ml Wasser keine
Latte macchiato 9 g ein Espresso 200 ml

Wie mache ich einen Freddo Espresso Schritt für Schritt?

Ein Freddo Espresso gelingt in drei Schritten und rund zwei Minuten: doppelten Espresso ziehen, mit Eis aufschlagen, auf frisches Eis gießen. Bevor du startest, stellst du ein hohes Glas mit frischen Eiswürfeln bereit und mahlst 18 g Bohnen fein, so wie für jeden Espresso. Dann ziehst du den doppelten Espresso, 60 ml, direkt in den Becher des Frappé-Mixers oder in einen Shaker. Möchtest du ihn süß, gib den Zucker jetzt in den heißen Espresso, denn nur dort löst er sich vollständig auf. Anschließend kommen 3 bis 4 Eiswürfel dazu, und du schlägst alles 10 Sekunden lang auf. Zum Schluss gießt du ihn auf die frischen Eiswürfel im Glas, der Schaum legt sich obenauf. Für einen Freddo Cappuccino schlägst du danach 100 ml kalte Milch zu dichtem Schaum und gibst ihn mit einem Löffel als Haube darüber.

  1. 18 g FREDDO Espresso fein mahlen und ein hohes Glas mit frischen Eiswürfeln bereitstellen.
  2. Einen doppelten Espresso (60 ml) in den Becher des Frappé-Mixers ziehen.
  3. Nach Wunsch Zucker in den heißen Espresso geben und kurz verrühren.
  4. 3 bis 4 Eiswürfel dazugeben und 10 Sekunden aufschlagen.
  5. Auf die frischen Eiswürfel im Glas gießen und sofort servieren.

Geht Freddo Espresso auch ohne Frappé-Mixer?

Ja, ein Freddo Espresso gelingt auch ohne Frappé-Mixer, am einfachsten mit einem Shaker. Gib den heißen doppelten Espresso mit Zucker nach Wunsch und 3 bis 4 Eiswürfeln hinein, verschließe den Shaker fest und schüttle ihn etwa 10 Sekunden kräftig, bis er außen kalt ist und innen Schaum entsteht. Hat der Shaker ein Sieb, hält es die angeschmolzenen Eiswürfel zurück, wenn du auf frisches Eis gießt. Hast du keinen Shaker, tut es ein gut schließendes Schraubglas genauso. Auch ein elektrischer Milchaufschäumer mit Quirl funktioniert, wenn du Espresso und Eis in einem hohen Becher aufschlägst. Der Frappé-Mixer ist nur die bequemere Lösung, weil er gleichmäßiger und feiner aufschlägt und du beide Hände frei hast. Für den Freddo Cappuccino kannst du die kalte Milch ebenfalls im Shaker oder mit dem Milchaufschäumer schäumen.

Welche Fehler machen den Freddo Espresso schlechter?

Die drei häufigsten Fehler beim Freddo Espresso sind ein verwässertes Glas, ein lauwarmer Kaffee und Zucker, der zu spät kommt. Verwässert wird der Freddo, wenn du die Eiswürfel vom Aufschlagen mit ins Glas gibst: Sie sind schon angeschmolzen und geben weiter Wasser ab. Gieße deshalb immer auf frische Eiswürfel und halte die angeschmolzenen zurück. Lauwarm bleibt er, wenn zu wenig Eis im Mixer ist oder du kürzer als 10 Sekunden aufschlägst. Dann schmilzt das Eis im Glas schnell, und der Kaffee wird dünn. Der dritte Fehler betrifft den Zucker: In kaltem Kaffee löst er sich kaum noch auf und sinkt als Körnchen auf den Boden. Gib ihn deshalb in den heißen Espresso, bevor du aufschlägst. Beim Freddo Cappuccino fällt der Schaum zusammen, wenn die Milch nicht richtig kalt ist.

Wie lagere ich Kaffeebohnen richtig?

Kaffeebohnen lagerst du am besten im gut verschlossenen Originalbeutel mit Aromaventil, kühl, trocken und dunkel. Das Ventil lässt Gase aus den gerösteten Bohnen entweichen, ohne dass Luft hineinkommt. Sauerstoff, Licht, Wärme und Feuchtigkeit sind die vier Dinge, die Aroma und Crema am schnellsten verschlechtern. Drück nach jeder Entnahme die Luft aus dem Beutel und verschließe ihn wieder. Ein Platz im Schrank, fern von Herd, Backofen, Spülmaschine und Gewürzen, ist ideal. Der Kühlschrank ist dagegen meist keine gute Wahl, weil sich beim Herausnehmen Feuchtigkeit an den kalten Bohnen niederschlägt und Kaffee Gerüche annimmt. Mahle immer nur so viel, wie du gerade brauchst, also 18 g für einen Freddo Espresso. In einen Vollautomaten mit Bohnenbehälter füllst du nur so viel, wie du in wenigen Tagen verbrauchst, den Rest lässt du im Beutel. Das Mindesthaltbarkeitsdatum findest du auf dem Beutel.

Wie viele Gläser Freddo ergibt 1 kg Kaffeebohnen?

Ein Beutel mit 1 kg Kaffeebohnen ergibt rechnerisch 55 volle Freddo Espresso, wenn du 18 g je doppeltem Espresso einsetzt. Die Rechnung ist einfach: 1000 g geteilt durch 18 g sind 55,6, also 55 volle Portionen. Bei 29 € je Beutel kostet dich der Kaffee damit rund 0,52 € je doppeltem Espresso, ohne Milch, Zucker und Versand. Für Freddo Cappuccino, Cappuccino und Americano gilt dieselbe Rechnung, weil auch sie mit 18 g arbeiten. Beim Latte macchiato mit 9 g reicht ein Beutel für 111 Gläser, beim einfachen Espresso mit 7 bis 9 g für 111 bis 142 Tassen. Trinkst du jeden Tag einen Freddo, reicht ein Beutel also knapp 8 Wochen, bei zwei am Tag knapp 4 Wochen. Genau dafür gibt es das Abo alle 4, 6 oder 8 Wochen, ab 2 Beuteln je Lieferung 10 % günstiger. Ab 2 Beuteln ist der Versand kostenlos.

Häufige Fragen zum Freddo Espresso

Was ist der Unterschied zwischen Freddo Espresso und Freddo Cappuccino?

Ein Freddo Espresso besteht nur aus doppeltem Espresso und Eis, ein Freddo Cappuccino bekommt zusätzlich eine Haube aus kaltem Milchschaum. Beide beginnen gleich: 60 ml Espresso aus 18 g Kaffee, 10 Sekunden mit 3 bis 4 Eiswürfeln aufgeschlagen und auf frische Eiswürfel gegossen. Für den Freddo Cappuccino schlägst du danach 100 ml kalte Milch auf.

Ist ein Freddo Espresso dasselbe wie ein Frappé?

Nein, ein Freddo Espresso wird aus frisch gezogenem Espresso gemacht, ein Frappé aus Instantkaffee. Beide werden mit Eis aufgeschlagen und haben Schaum, aber der Freddo schmeckt nach Espresso und braucht ganze oder frisch gemahlene Bohnen sowie eine Espressomaschine. Für einen Frappé reichen Pulver, Wasser, Zucker und ein Mixer oder Shaker.

Welche Kaffeebohnen eignen sich für Freddo Espresso?

Am besten ganze Kaffeebohnen mit einer Röstung für Espresso, die du frisch mahlst. Der Espresso muss kräftig genug sein, um durch das Eis hindurch zu schmecken, und eine feste Crema bilden, denn aus ihr entsteht beim Aufschlagen der Schaum. Vorgemahlenes Pulver verliert schneller Aroma und ergibt meist einen flacheren Schaum.

Wie viel Kaffee brauche ich für einen Freddo Espresso?

Du brauchst 18 g frisch gemahlenen Kaffee für einen doppelten Espresso von 60 ml. Dazu kommen 3 bis 4 Eiswürfel zum Aufschlagen und frische Eiswürfel für das Glas. Für einen Freddo Cappuccino rechnest du zusätzlich 100 ml kalte Milch. Mit einer Küchenwaage triffst du die Menge jedes Mal genau.

Kann ich Freddo Espresso ohne Frappé-Mixer machen?

Ja, ein Shaker genügt. Gib den heißen doppelten Espresso mit 3 bis 4 Eiswürfeln hinein, verschließe ihn und schüttle etwa 10 Sekunden kräftig, bis der Kaffee kalt ist und Schaum bildet. Dann gießt du ihn auf frische Eiswürfel. Ein gut schließendes Schraubglas oder ein Milchaufschäumer funktioniert ebenfalls.

Für wie viele Freddo Espresso reicht 1 kg Kaffeebohnen?

Rechnerisch für 55 Freddo Espresso, wenn du 18 g je doppeltem Espresso nimmst: 1000 g geteilt durch 18 g ergibt 55 volle Portionen. Bei 29 € je Beutel kostet der Kaffee damit rund 0,52 € je Glas. Trinkst du einen Freddo am Tag, reicht ein Beutel knapp 8 Wochen.